THINKING OF THE NEUE...
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Ausstellung

WENN DU AN DIE NEUE DENKST...

DIE MEISTERWERKE DER NEUEN PINAKOTHEK IN DER ALTEN PINAKOTHEK UND DER SAMMLUNG SCHACK
© Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Neue Pinakothek, München/ Wittelsbacher Ausgleichsfonds (WAF)
25. Juli 2019 - 31. Dezember 2021
Sammlung Schack
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Das Gebäude der Neuen Pinakothek muss nach vier Jahrzehnten Museums- und Ausstellungsbetrieb grundlegend technisch saniert werden. Das Museum ist deshalb für mehrere Jahre geschlossen. Während dieser Zeit sind ausgewählte Hauptwerke der Malerei und Skulptur des 19. Jahrhunderts in der Alten Pinakothek und in der Sammlung Schack ausgestellt. Die Auswahl spannt den Bogen vom Klassizismus und der Romantik bis zur beginnenden Moderne. VON GOYA BIS MANET - MEISTERWERKE DER NEUEN PINAKOTHEK IN DER ALTEN PINAKOTHEK Unter dem Titel „Von Goya bis Manet“ umreißen rund 90 Gemälde und Skulpturen das Spektrum vom ausgehenden 18. bis zum beginnenden 20. Jahrhundert. Mit dem temporären Umzug der Meisterwerke aus der Neuen Pinakothek in die Alte Pinakothek bietet sich die einmalige Gelegenheit, die berühmtesten Gemälde dieser beiden Häuser vereint unter einem Dach zu erleben. In der Unteren Galerie der Alten Pinakothek ist in drei Sälen und sieben Kabinetten eine Auswahl von rund 90 Gemälden und Skulpturen ausgestellt. Die Konzentration ermöglicht neue Konstellationen und unerwartete Begegnungen. Im großen Mittelsaal treffen Menschenbilder aus der Zeit des Klassizismus bis zur anbrechenden Moderne aufeinander. Den scharf beobachteten Porträts Goyas und der naturnahen Inszenierung der englischen Upper Class bei Thomas Gainsborough stehen die kühle Distanz von Edouard Manets „Le Déjeuner“ sowie die Darstellung einfacher Menschen bei Edgar Degas gegenüber. Der monumentale Klassizismus Antonio Canovas kommuniziert mit dem verträumten Symbolismus Georges Minnes im angrenzenden Kabinett, während im anschließenden Saal die Werke van Goghs, Klimts, Segantinis u. a. den radikalen Bruch mit tradierten Sehgewohnheiten markieren. Im Saal der deutschen Romantiker treffen die retrospektive Malerei der Nazarener in Rom auf die Innenschau Caspar David Friedrichs in Dresden und den mit malerischer Bravour vorgetragenen Realismus Carl Blechens in Berlin. Im Kabinett der französischen und englischen Romantiker und frühen Realisten begegnen sich die literarische Romantik Eugène Delacroix‘ und die empirische Naturerkundung bei William Turner und John Constable. Die weiteren Kabinette fokussieren Tendenzen der Kunst der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Wilhelm Leibl und sein Kreis folgen den Spuren Gustave Courbets und der Schule von Barbizon, während Max Liebermann, Lovis Corinth und Max Slevogt die Aufbruchstimmung der Moderne in Berlin um 1900 repräsentieren.

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