Rautenstrauch-Joest-Museum

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Foto: Guido Schiefer Foyer on a special event, 2012 Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt Photo: Guido Schiefer
Kulturen der Welt
Die Wurzeln des Museums gehen zurück auf das 19. Jahrhundert: Der in Köln geborene Forschungsreisende Wilhelm Joest hinterließ – nach seinem frühen Tod im Jahr 1897 – seiner mit dem Kaufmann Eugen Rautenstrauch verheirateten Schwester Adele etwa 3.500 ethnografische Objekte aus aller Welt. Zum Gedenken an ihren Bruder und ihren 1900 ebenfalls verstorbenen Ehemann finanzierte Adele Rautenstrauch den Bau des Rautenstrauch-Joest-Museums, das 1906 in der Kölner Südstadt eröffnet wurde. 

Die Sammlung umfasst gegenwärtig rund 70.000 Objekte aus Ozeanien, Afrika, Asien und Amerika, über 100.000 ethnografische Fotografien und 48.000 Fachbücher. Der starke Zuwachs der Sammlung über die Jahrzehnte und die ‚Jahrhunderthochwasser’ Mitte der 1990er Jahre führten zur Planung und Realisierung des Neubaus. 

Die innovative Ausstellungskonzeption verzichtet auf die in vergleichbaren Häusern übliche Einteilung in geografische Großräume und greift stattdessen Themen auf, die Menschen überall auf der Welt bewegen, denen sie aber je nach regionaler und kultureller Prägung auf jeweils eigene Weise begegnen. Der Kulturen vergleichende Ansatz betont das gleichberechtigte Dasein und die Ebenbürtigkeit aller Kulturen und vermittelt Denkanstöße und Dialogansätze. 

Das Einbeziehen unserer eigenen Kultur in die vergleichende Betrachtung trägt zur Relativierung des eigenen Standpunktes bei. 3.600 Quadratmeter Ausstellungsfläche laden zu einer ebenso verblüffenden wie erkenntnisreichen Entdeckungsreise ein. Das authentische Objekt mit seiner spezifischen Aura und seinem jeweiligen Kontext steht im Zentrum der Betrachtung. Der Themenparcours wurde von Atelier Brückner, Stuttgart, szenografisch konzipiert und gestaltet. 

Für jede Abteilung wurde ein eigenes Raumbild kreiert. Multimedia-Stationen regen zur aktiven Auseinandersetzung an. Veranstaltungen aller Art ergänzen den Themenparcours. Sie tragen dazu bei, die Besucher und Besucherinnen für Sichtweisen anderer Kulturen zu sensibilisieren und machen das Museum als Ort der Begegnung, des Dialogs und der gesellschaftlichen Teilhabe erfahrbar.
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