Rus­sian Avant-Garde at the Mu­se­um Lud­wig
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Ausstellung

Rus­sische Avant­garde im Mu­se­um Lud­wig

Orig­i­nal und Fälschung Fra­gen, Un­ter­suchun­gen, Erk­lärun­gen
© VG Bild-Kunst, Bonn 2019 Foto: Rheinischesa Bildarchiv, Köln
26. September 2020 - 03. Januar 2021
Museum Ludwig
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Im­mer mehr Museen öff­nen sich nach langer Tabuisierung für ei­nen trans­par­en­ten Um­gang mit Fälschun­gen, tauschen Erken­nt­nis­sen aus und entschei­den sich – falls notwendig –,Werke in der Samm­lung neu zu be­w­erten. Mit ein­er kom­primierten Stu­dioauss­tel­lung stellt auch das Mu­se­um Lud­wig Fra­gen nach Au­then­tiz­ität am Beispiel der Rus­sischen Avant­garde. Sie bildet – neben Pop Art und Pi­cas­so – ei­nen Samm­lungssch­w­er­punkt des Mu­se­ums: Die Kollek­tion um­fasst über 800 Ar­beit­en aus der Zeit von 1905 bis 1930, darun­ter rund 100 Gemälde. Aus un­ter­schiedlichen Grün­den ge­langten im­mer wied­er Werke fraglich­er Au­tor*in­nen­schaft in pri­vate und in­sti­tu­tionelle Samm­lun­gen. Auch das Mu­se­um Lud­wig ist be­trof­fen und un­ter­sucht mithilfe in­ter­na­tio­naler Wis­sen­schaftler*in­nen sei­nen Be­s­tand. Die Auss­tel­lung präsen­tiert er­ste Ergeb­nisse und stellt an­hand von Werken von Na­tal­ja Gontscharowa, Kli­ment Red­ko, Niko­lai Suetin und weit­eren Kün­stler*in­nen kun­sthis­torische und tech­nol­o­gische Meth­o­d­en vor, um kün­st­lerische Hand­schriften oder auch Falschzuschrei­bun­gen erkenn­bar zu machen.

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