32 | Jonathan Ive
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BESCHREIBUNG
1998 brachte die US-amerikanische Firma Apple den ersten „iMac“ auf den Markt und revolutionierte damit das Design des Heimcomputers. Die grundlegende Idee ist ein „All-in-one“-Gerät, das heißt, dass der eigentliche Computer mit Monitor und Lautsprechern in einem Gehäuse zusammengefasst ist. Der Grundgedanke geht auf den Apple „Macintosh“ zurück, den Hartmut Esslinger 1982 entworfen hatte und der ab 1984 produziert wurde. Auch der „Mac“ vereinte Rechner und Minibildschirm in einem Gerät.

Der „iMac“ zeichnete sich darüber hinaus durch ein halbtransparentes, farbiges Gehäuse aus. Der transluzente Kunststoff aus Polycarbonat wurde hier erstmals für Computer verwendet. Er sorgte dafür, dass die für Laien eher undurchsichtige Datenverarbeitung scheinbar durchschaubarer wurde – zumindest emotional. Auf die Gefühlswelt der Nutzer zielte auch, dass die „iMacs“ in unterschiedlichen leuchtenden Farben erhältlich waren. Die Auswahl konnte also gemäß dem eigenen Geschmack erfolgen. Das Konzept funktionierte hervorragend: In nur fünf Monaten nach Markteinführung verkaufte Apple den „iMac“ über 800 000 Mal.

Das geniale Design verdankt der Rechner dem Briten Jonathan Ive, der bereits ab 1992 für Apple arbeitete und mit dem „iMac“ nicht nur Kopf des Apple Designteams wurde, sondern seitdem auch für die gesamte Produktlinie verantwortlich zeichnet.

Foto: © DetlefSchumacher.com
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