14 | Arne Jacobsen
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BESCHREIBUNG
1952 entwarf der dänische Architekt und Designer Arne Jacobsen für das Pharmaunternehmen Novo Nordisk ein Firmengebäude. Die Kantine stattete er mit stapelbaren Stühlen aus, deren Technik jedoch eine Innovation darstellte: Rückenlehne und Sitz bestanden aus einem Stück formverleimtem Schichtholz, wurden also nicht – wie beispielsweise bei den Eames – separat geformt und mit dem Trägergestell bzw. den Beinen verbunden.

Die stark eingezogene Taille der Rückenlehne ermöglichte durch die erhöhte Biegsamkeit ein bequemes Sitzen. Zusammen mit den dünnen Beinen inspirierte Jacobsen die Taille auch zum Namen „Ameise“. Für die Fertigung des dreibeinigen Stuhls konnte der Designer den Möbelhersteller Fritz Hansen gewinnen, für den er in der Folgezeit weitere sehr erfolgreiche Stuhlmodelle entwickelte, darunter auch das Modell Nr. 3107, das als meistverkauftes Sitzmöbel aller Zeiten gilt.

Die „Ameise“ ist heute mit drei oder vier Beinen erhältlich und auch in einer bunten Farbpalette. Die Ursprungsversion mit drei Beinen gab es nur in wenigen Holzfurnieren oder mit schwarzer Lackierung.

Foto: © Rheinisches Bildarchiv Köln, Marion Mennicken
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