Münchner Stadtmuseum

Münchner Stadtmuseum

Münchner Stadtmuseum

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Wikipedia, (c) Richard Huber
Das größte kommunale Museum in Deutschland
Nicht allein wegen seiner Ausdehnung, auch dank seiner gewaltigen Sammlungen ist das Stadtmuseum das größte kommunale Museum in Deutschland. Der Wert seiner Bestände lässt sich in Zahlen nicht einmal ungefähr ausdrücken. Zu einem historischen Museum formierte sich das Haus offiziell aber erst 1888 auf Initiative des Stadtarchivars Ernst von Destouches, und mit der Maillinger-Sammlung erhielt es einen Bestand von über 100.000 graphischen Blätter, die kein anderes Thema hatten als „München“. Durch eine Lotterie wurde übrigens der ansehnliche Kaufpreis finanziert. Daraus wurde allmählich, zusammen mit einer inszenierten Zimmerflucht unter dem Titel „Bürgerliche Wohnkultur“, eine Art liebenswürdiges Heimatmuseum. Doch außer dass die Graphikbestände in ständigem Wechsel ausgestellt wurden, geschah nichts Spektakuläres. Der Krieg zerstörte dann den Marstall und die Dächer des Zeughauses und des im Jahr 1927 hinzugekommenen Baukörpers, den der Stadtbaurat Hans Grässel entworfen hatte. Die Sammlungen aber blieben dank rechtzeitiger Auslagerung von Verlusten weitgehend verschont. Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich das Haus schnell zu einem vielfältig an Kulturgeschichte interessierten Ausstellungshaus. Foto und Film wurden, damals ein absolutes Novum in deutschen Museen, gesammelt und präsentiert. Schon bestehende städtische Sammlungen, wie die der Musikinstrumente und des Puppentheaters, wurden unter einem Dach zusammengeführt. Immer mehr konzentrierte sich das Münchner Stadtmuseum auf Bereiche, die anderswo vernachlässigt oder noch gar nicht als museumswürdig angesehen wurden. Schon seit den frühen 1950er Jahren kam Münchner Jugendstil ins Haus, absolute Meisterwerke wie der „Peitschenhieb“ von Hermann Obrist oder die frühesten Möbel von August Endell. Plakate, Gelegenheitsgraphik und Bildsatire, Schaustellerei, Dinge des Alltags, Mode und vieles andere mehr ergänzten die herkömmlichen Bestände. Durch die neue, um das Jahr 2000 eingeleitete Entwicklung auf dem St.-Jakobs-Platz kam endlich Fahrt in die seit langer Zeit gehegten Umbaupläne für das Museum. Das Ergebnis ist die Dauerausstellung „Typisch München!“, die, allein aus den Beständen des Hauses gespeist, den erstmaligen Versuch unternimmt, die Geschichte Münchens, aber auch das Wesen dieser Stadt und ihrer Einwohner, in Vitrinen zu packen, auf Sockel zu stellen und an die Wand zu hängen. Neben alten Bekannten, wie den zehn Originalen der Moriskentänzer vom Bildschnitzer Erasmus Grasser, gibt es viele Überraschungen und bisher nahezu Unbekanntes zu sehen.
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