Frauenmuseum Kunst, Kultur, Forschung e.V.

Frauenmuseum Kunst, Kultur, Forschung e.V.

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Wikipedia, © Axel Kirch
Museum für Frauen in der Kunst
Das Frauenmuseum Bonn wurde am 2. Mai 1981 von der heutigen Direktorin Marianne Pitzen und einer Gruppe interdisziplinär arbeitender Frauen in Bonn gegründet. Es war seinerzeit das weltweit erste Frauenmuseum. Die unterdessen international anerkannte Institution hat seit ihrem Bestehen über 500 Ausstellungen gezeigt und dazu umfangreiche Begleitprogramme veranstaltet.   Das Frauenmuseum Bonn wird vom Verein Frauenmuseum – Kunst, Kultur, Forschung e.V. getragen. Die Arbeit des Frauenmuseums Bonn hat zu weiteren Gründungen von Frauenmuseen geführt, die das Konzept aufgriffen und variierten. Seit 2012 ist das Frauenmuseum Bonn Sitz des Verbandes International Association of Women's Museums.   Heute kann das Frauenmuseum auf über 700 Ausstellungen zurückschauen und ist mit seinen umfangreichen Begleitprogrammen längst zu einer auch international anerkannten Institution geworden. Seitdem die Ausstellung "Die Bonnerinnen" 1989 zum 2000jährigen Stadtjubiläum eines der Vorzeigeprojekte der Stadt Bonn war, gehören selbst erarbeitete Geschichtsausstellungen zum festen Repertoire des Frauenmuseums. Zum Verein Frauenmuseum - Kunst, Kultur, Forschung e.V. zählen mitlerweile ca. 350 Mitglieder.   Bevor im März 1981 engagierte Künstlerinnen, Architektinnen und Frauen der Raum- und Stadtplanung das erste Autonome Frauenmuseum ins Leben riefen, hatten sie den Verein "frauen formen ihre stadt" gegründet und Ausstellungen zum Wohnen und zur Stadtplanung von Frauen entwickelt.   Für die Dauer der Ausstellung "Wo Außenseiterinnen wohnen" konnte 1981 von der Stadt ein Nutzungsrechte über ein leerstehendes Kaufhaus als Ausstellungsort ausgehandelt werden. Doch die Betreiberinnen nutzen das Gebäude auch weiterhin für Aktivitäten, was einer Hausbesetzung gleichkam. Es gelang ihnen einen vorläufigen Nutzungsvertrag auszuhandeln mit der Bedingung, ein Kulturzentrum einzurichten. Finanziert wird das Haus durch die verschiedenen Frauen-Gruppen, die dort einzogen und das Projekt unterstützten.   Seit 1984 gibt es einen regulären Mietvertrag, die Stadt übernimmt seitdem die Mietkosten. Für alle weiteren Ausgaben wird nur ein minimaler Betrag zur Verfügung gestellt, so dass das Frauenmuseum immer von Projektförderungen abhängig ist.
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