Bach-Museum Leipzig

Bach-Museum Leipzig

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© Bach-Museum Leipzig/Jens Volz
Das Leben und Wirken des Komponisten Johann Sebastian Bach
Das Bach-Museum Leipzig ist ein Museum, das sich mit dem Leben und Wirken des Komponisten Johann Sebastian Bachs beschäftigt. Es ist Teil des Bach-Archivs Leipzig im Bosehaus am Thomaskirchhof. Das »Bosehaus«, in dem sich heute das Bach-Archiv mit dem Bach-Museum befindet, ist eines der ältesten Gebäude am Leipziger Thomaskirchhof. Zur Zeit Johann Sebastian Bachs lebte hier die mit der Familie Bach befreundete Kaufmannsfamilie Bose. Bach selbst wohnte direkt gegenüber in der alten Thomasschule, die allerdings schon 1902 abgerissen wurde. Von dem im 16. Jahrhundert errichteten Vorderhaus des heutigen Museumsgebäudes zeugt noch die zweischiffige Eingangshalle im Renaissancestil mit stattlichen toskanischen Säulen und einem Rundbogenportal aus Rochlitzer Porphyrstein. 1710 erwarb der wohlhabende Gold- und Silberwarenhändler Georg Heinrich Bose das Haus und ließ es zu einem großzügigen barocken Kaufmannshaus umgestalten. Die Seitenflügel und das Hintergebäude wurden dabei neu errichtet. Die Fassade des Vorderhauses erhielt einen zweigeschossigen Erker. Im hinteren Hofquerflügel ließ Bose einen repräsentativen Festsaal einrichten. Dieser mit Wandspiegeln, Musikergalerie und beweglichem Deckengemälde verzierte Sommersaal wird heute als Konzertsaal genutzt.
Schon im Gohliser Schlösschen, in dem das Bach-Archiv bis 1985 seinen Sitz hatte, wurden erste kleine Ausstellungen durchgeführt. In den 1970er Jahren schließlich begann die Geschichte des Bach-Museums. Nachdem der damalige Direktor des Bach-Archivs, Dr. Werner Neumann, auf die freundschaftlichen Verbindungen zwischen den Familien Bach und Bose aufmerksam gemacht hatte, wurde 1973 zunächst eine kleine Bach-Gedenkstätte in der Eingangshalle des Bosehauses eröffnet.
Nach zweijährigen, umfangreichen Rekonstruktionsarbeiten zog das Bach-Archiv im März 1985 schließlich ins Bosehaus am Thomaskirchhof und eröffnete hier das »Johann-Sebastian-Bach-Museum Leipzig«. Die erste Ausstellung umfasste vier Räume im 1. Obergeschoss des Vorderhauses sowie zwei kleine  Kabinette für Sonderausstellungen. Anlässlich des großen Bach-Jubiläums zum 250. Todestags im Jahr 2000 wurde die Ausstellung erstmals vollständig neu gestaltet und um zwei Räume im Nachbargebäude erweitert. Der Bereich für die Sonderausstellungen wurde dabei vergrößert und ein Hörkabinett sowie ein Medienraum eingerichtet. In den Jahren 2008 bis 2010 wurde das Gebäude erneut grundlegend saniert. Das nun »Bach-Museum Leipzig« benannte Museum wurde neu konzipiert und erheblich erweitert. Es erhielt einen eingeschossigen, klimatisierten Anbau mit Sonderausstellungsraum und Schatzkammer, der sich mitsamt einem neu eingerichteten kleinen Lustgarten an den historischen Südflügel anschließt. Das klingende und interaktive Bach-Museum erstreckt sich nun auf 450 m² Ausstellungsfläche. Zwölf thematisch gegliederte Ausstellungsräume berichten über Leben und Wirken Bachs, seine Familie, die Bachforschung und vieles mehr.
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