Archäologisches Museum Hamburg

Archäologisches Museum Hamburg

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Foto: Kurt Foige, 1930; Festschrift ZEITWENDE.
Spannende Einblicke in die Welt der Archäologie
Das Archäologische Museum Hamburg / Stadtmuseum Harburg geht in seinen Ursprüngen auf den 1898 gegründeten Museumsverein für den Stadt- und Landkreis Harburg zurück. Er verfolgte das Ziel, ein Museum für die damals preußische Stadt Harburg und den Landkreis zu errichten. Die ersten Ausstellungsräume lagen am Harburger Rathausplatz in einer Schule, wurden aber bald zu klein, weil die Sammlung schnell wuchs. So bezog der Museumsverein 1902 das Gebäude der Handelsschule am Kirchenplatz, wo immerhin 14 Zimmer bespielt wurden. Ein zukunftsweisender Schritt folgte 1925: Sammlung und Ausstellung erhielten erstmals ein eigenes Gebäude, eine großzügige Gründerzeit-Villa an der Buxtehuder Straße, welche die Söhne des ersten Vereinsvorsitzenden August Helms dem Museumsverein vermacht hatten. Auf diese Schenkung geht der Name Helms-Museum zurück.
Platzbedarf bestand allemal, zählte die Sammlung doch bereits mehr als 50.000 Objekte überwiegend stadtgeschichtlicher und ethnographischer Art. Die Archäologie nahm damals noch einen ganz bescheidenen Platz ein. Dies änderte sich erst mit dem Wirken des langjährigen Museumsleiters Willi Wegewitz (1898–1996), der das Haus 1930 übernahm und bis zu seinem Ausscheiden 1966 zu einer national und international anerkannten archäologischen Forschungsstätte ausbaute. Während des Zweiten Weltkrieges erlitt das Museumsgebäude so schwere Schäden, dass der Ausstellungsbetrieb eingestellt werden musste. Erst 1955 konnte als einer der ersten größeren Museumsneubauten im Nachkriegs-Deutschland das heutige Haupthaus errichtet werden. In einem zweiten Bauabschnitt erhielt das Gebäude einen großen Saal-Anbau für Theaterveranstaltungen mit über 400 Sitzplätzen, wodurch das Museum zum kulturellen Mittelpunkt Harburgs avancierte.
Das Museum hat sich in seiner bald 120-jährigen Geschichte vom Historischen Museum für die Stadt Harburg zum Archäologischen Landesmuseum der Freien und Hansestadt Hamburg entwickelt. Ein wichtiger Meilenstein dafür war die konsequente Zusammenführung aller staatlichen Sammlungen zur Vor- und Frühgeschichte Hamburgs (aus den Museen für Hamburgische Geschichte, für Kunst und Gewerbe, für Völkerkunde und dem Altonaer Museum) unter der Ägide des Archäologischen Museums Hamburg (damals noch Helms-Museum) ab 1972. Mit der Eingliederung der staatlichen Bodendenkmalpflege Hamburgs als Abteilung des Museums war 1987 die inhaltliche Profilbildung abgerundet. Das Museum ist damit auch der Sitz der Landesarchäologie Hamburgs sowie der Kreisarchäologie des niedersächsischen Landkreises Harburg. Neben den Landesmuseen in Schleswig (Schloss Gottorf) und Hannover (Niedersächsisches Landesmuseum) beherbergt das Archäologische Museum Hamburg eine der größten Sammlungen zur Vor- und Frühgeschichte Norddeutschlands. Die mehr als 1,5 Millionen Objekte wurden im neuen Archäologischen Zentralmagazin Hamburg zusammengeführt und sukzessiv digital inventarisiert.
Wechselnde Sonderausstellungen zu allen Themen der Archäologie der alten und neuen Welt oder zur Geschichte Harburgs sind das ganze Jahr über im Museum zu sehen. Die Abteilung Bildung und Vermittlung des Museums erfreut sich überregionaler Bekanntheit und bietet Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in einem umfangreichen Kursprogramm spannende Einblicke in die Welt der Archäologie, die Harburger Stadtgeschichte und in die jeweiligen Sonderausstellungen.
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