Altes Museum

Altes Museum

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Altes Museum. Museumsinsel Berlin, Am Lustgarten. © Staatliche Museen zu Berlin / Maximilian Meisse
Kunst und Kultur der Griechen, Etrusker und Römer
Karl Friedrich Schinkels Altes Museum, entstanden von 1823 bis 1830, zählt zu den bedeutendsten Bauwerken des Klassizismus. Die monumentale Ordnung der 18 ionischen kannelierten Säulen, die weit gespannte Vorhalle, die Freitreppe, die zum Beschreiten einlädt, sowie die mit antiken Skulpturen geschmückte Rotunde – Raum innerer Sammlung und ausdrücklicher Rückgriff auf das römische Pantheon – sind architektonische Würdezeichen, die bis dahin nur Herrschaftsbauten vorbehalten waren. Die Inschrift über der Säulenfront lautet: „Friedrich Wilhelm III. hat dem Studium jeder Art Altertümer und der freien Künste das Museum gestiftet 1828“. Heute beherbergt das Haus die Antikensammlung, die hier ihre Dauerausstellung zur Kunst und Kultur der Griechen, Etrusker und Römer zeigt. Das Münzkabinett komplettiert mit seinen antiken Objekten diese Gesamtschau des klassischen Altertums. Die Antikensammlung blickt auf eine über 350-jährige Geschichte zurück. Heute ist sie nicht nur im Alten Museum zu besichtigen, sondern zudem im Neuen Museum mit der Archäologie Zyperns und der römischen Provinzen sowie im Pergamonmuseum mit den drei weltberühmten Sälen antiker Architektur.



Das Alte Museum ist seit 2011 wieder ganz der klassischen Antike gewidmet. Das Hauptgeschoss bietet ein eindrucksvolles Panorama der Kunst des antiken Griechenland vom 10. bis zum 1. Jahrhundert v. Chr. Der chronologisch gegliederte Rundgang zeigt Steinskulpturen, Vasen, Kleinkunst und Schmuck in einer abwechslungsreichen, um thematische Schwerpunkte gruppierten Präsentation. Höhepunkte sind die Statue der „Berliner Göttin“, der „Betende Knabe“, die „Amphora des Berliner Malers“ oder die „Thronende Göttin aus Tarent“. Schmuck aus Gold und Silber sowie geschnittene Steine werden in einer Schatzkammer unter einem blauen Himmelszelt ausgebreitet. In einer zweiten „blauen Kammer“ sind Objekte des Münzkabinetts ausgestellt, das eine Auswahl seiner besten Stücke der antiken Münzprägung vorführt. Sie reicht zeitlich von den frühesten Geprägen aus Elektron (einer Legierung aus Gold und Silber) im 7. Jh. v. Chr. bis zu Münzen aus den Krisenjahren des Römischen Reichs im späten 3. Jh. n. Chr. Die über 1.300 Münzen bieten einen in sich geschlossenen Komplex antiker Originalzeugnisse und korrespondieren eindrucksvoll mit der ausgestellten Kunst der gleichen Epoche.



Im Obergeschoss laden Kunst und Archäologie der Etrusker und der römischen Kaiserzeit zur Betrachtung ein. Die Sammlung etruskischer Kunst ist eine der größten außerhalb Italiens; sie enthält berühmte Werke wie die Urne in Hausform aus Chiusi oder die Tontafel von Capua. Die Kollektion römischer Kunst führt den Besuchern Kostbarkeiten wie den Hildesheimer Silberschatz oder die Porträtbüsten von Cäsar und Kleopatra vor Augen.
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